Offizielle Verabschiedung von Herrn Realschulrektor
Manfred Huther
am Mittwoch, 28. Juli 2010 ab 14 Uhr in der Aula der
Main-Limes-Realschule Obernburg
Programm und Ablauf der Feier:
Die Orchesterklasse 6a unter Leitung von Reiner
Hanten
eröffnet die Feier mit "Supercalifragilistexpialidocions"
Begrüßung der Gäste durch RSKin Gisela Pelikan
Nach dem Motto der Feier "Wenn sich eine Tür
schließt... öffnet
sich dafür eine andere" verwies sie auf den Wechsel von
Herrn Huther 2003 von Miltenberg zur Realschule Obernburg.
Sie begrüßte herzlich die zahlreichen Gäste:
Als erstes natürlich die Hauptperson Herrn Huther mit Gattin und
den beiden erwachsenen Kindern. Danach Herrn Pfarrer Grütz, den
Ministerialbeauftragten Herrn Seitz und seinen Vorgänger Herrn Zwilling,
den Landrat Roland Schwing
mit seinen Mitarbeitern Herrn Straub
und Frau Schulz.
Vom Kreistag die Herren Andre, Rüth (MdL) und Fahn
(MdL), die
Bürgermeister des Einzugsbereichs, der Vorgänger im Amt des Schulleiters Herr
Müller,
die Schulleiter benachbarter
Schulen sowie Schulamtsdirektor Herrn Kolb.
Begrüßt wurden Vertreter der Banken, der Polizei sowie des Römermuseums;
der Elternbeirat mit
der Vorsitzenden Frau Bardon und ihrer Vorgängerin Frau Schneider,
die SMV, das Lehrerkollegium, alle
Mitwirkenden sowie das Hausmeisterehepaar und die Verwaltungsangestellten
und Vertreter der Presse.
Auch die zukünftige Schulleiterin Frau Siegel war gekommen und wurde herzlich begrüßt.
Die Showtanzgruppe unter der Leitung
von Sibylle Seubert und
Rosemarie Brand zeigte ihr Können und begeisterte
die Gäste.
Grußworte des Landrates Roland Schwing
Er verwies auf die Einführungsworte von Herrn
Huther vor über 7 Jahren,
dass Lob gut sei, aber er sich erst bewähren müsse.
Er lobte die gute, kooperative Zusammenarbeit und stellte klar
dass "Herr Huther die Schulen des Landkreises bereichert habe".
Er sei Pädagoge mit Leib und Seele, der Erfahrung und Wissen mit
großem Engagement und mit Herz weitergab. Auch als
hervorragender "Baumeister" aus Miltenberger Zeiten habe er
sich mit Bravour ausgezeichnet.
Herr Schwing wünschte dem Scheidenden mehr Zeit für
Familie und
Hobbies und vor allem eine stabile Gesundheit. Als Geschenk übergab
er einen Bildband des Landkreises.
Auch begrüßte er Frau Siegel als Nachfolgerin und wünschte ihr
eine "erfolgreiche" Baustelle, deren Voranschreiten natürlich von den Finanzen
abhänge.
"Romanze" aus der kleinen Nachtmusik von Mozart
Jessica Krämer, Nadja Kiesling, Laura Nonnweiler,
Elisabeth Luber
Grußwort Johann Seitz, Ministerialbeauftragter für
die Realschulen in Ufr
Herr Seitz stellte fest, dass die Verabschiedung in
den ersehnten Ruhestand zu
seinen angenehmeren Tätigkeiten gehörte. Laut einer Umfrage steht bei
Managern die Sehnsucht nach dem Ruhestand ganz oben auf der Skala.
Er verwies auf die erfolgreiche berufliche Tätigkeit von Herrn Huther.
Fast 40 Jahre Schuldienst, davon 20 Jahre in der Schulleitung, daneben
noch zahlreiche andere Aufgaben als Fachschaftsleiter Chemie,
Beratungslehrer, Fachmitarbeiter usw..
1972 hat Herr Huther seine Ausbildung zum Realschullehrer als Referendar
in Obernburg begonnen und ist dann 2003 als Schulleiter wieder an seine
alte Wirkungsstätte zurück gekehrt.
Er charakterisierte Herrn Huther als Einzelkämpfer und als Teamarbeiter,
als Dienstleister und Berater, als vielseitigst kompetenten Vermittler von
Werten und als Schulleiter, der auch an Wochenenden und in den Ferien
mit großem Fleiß und Engagement zum Wohle seiner Schule aktiv war.
Durch seine Arbeit wurde der gute Ruf der Schule gefestigt und verbessert
und mit der Namensgebung im April 2008 erlebte die Schule einen Höhepunkt.
Er wünschte der Nachfolgerin Frau Siegel alles Gute und empfahl ihr auch
eigene Wege zu probieren.
Im Namen des Staatsministers Dr. Ludwig Spaenle
überreichte er eine Dankes-
und Entlassungsurkunde. Für Frau Huther hatte er einen Blumenstrauß
mitgebracht und wünschte dem Ehepaar alles Gute beim "Neuanfang"
und vor allem Gesundheit.
"Was machen wir denn bei der Verabschiedung von
Herrn Huber"
Theatergruppe unter der Leitung von Dirk Heyer in Kooperation
mit der Fachschaft Chemie
Die Gruppe stellte n lustiger Form Herrn Huther in
verschiedenen
Situationen dar und versuchte für seine Verdienste ein "Denkmal" zu errichten.
Frau Panja Bardon, Elternbeiratsvorsitzende
Nach einem kurzen Rückblick ging sie auf die
geleistete Arbeit und
herausragende Ereignisse ein: die vielen
Projekte, Orchesterklasse,
Namensgebung der Schule......
Wörtlich "Herr Huther ist ein Allroundtalent". Sie bedankte sich für die
konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern. Als Dankeschön überreichte
sie einen Rosenstock, den Herr Huther ebenfalls zur vollen Blüte bringen möge.
"Reich mir die Hand mein Leben" aus Don Giovanni von
Mozart
Jessica Krämer, Nadja Kiesling, Laura Nonnweiler,
Elisabeth Luber
Verabschiedung durch die SMV: Melissa Teichmann,
Schülersprecherin
Sie verglich symbolisch Herrn Huther mit den
Wurzeln eines Baumes. Er ernährt
und versorgt den Stamm (Lehrerschaft) und die Blüten (Schüler), die sich
entfalten müssen.
Sie bedankte sich für den guten Willen, die Kraft und die Ausdauer.
Als Geschenk überreichte sie eine alte Gitarre mit Anhängseln für eine neue.
Sebastian Strobel, 9c bedankte sich für den
abwechslungsreichen Unterricht
in seiner Klasse.
Videoclip der Filmgruppe von Johannes Hennrich,
ZwRSK
Unter dem Motto "Time to say goodbye"
hatten fast alle Klassen einen
kurzen, originellen Clip erstellt, in dem sie sich von Herrn Huther
verabschieden und ihm alles Gute wünschen. Auch Herr Huther war durch
Interviews und Ausschnitte aus verschiedenen Ansprachen in den Clip integriert
worden.
Personalratsvorsitzende Susanne Stenger spricht im
Namen des Kollegiums
Frau Stenger ging zunächst auf die Anforderungen
ein, die ein Schulleiter heute
erfüllen muss. Dies reicht vom Pädagogen über den Organisator und Ideengeber
bis zum kalkulierenden Kaufmann und Manager - schlichtweg ein Alleskönner.
Sie stellte fest. dass Herr Huther alle diese Eigenschaften in herausragender
Form
erfüllte.
Auch sie griff das Bild mit der Türe auf und verwies darauf, dass die Tür des
Chefs
für Mitglieder der Schulfamilie immer offen war. Für ihn stand der Mensch
im Mittelpunkt und so nahm er sich stets die Zeit für Gespräche oder um
Probleme lösen zu helfen.
Sie nannte weitere Talente und Eigenschaften, die Herrn Huther auszeichneten:
Ideenreichtum, Hilfsbereitschaft, Idealismus und Humor
außerdem handwerkliches
Geschick und kriminalistisches Gespür. Er zeigte stets Rückgrat und Stehvermögen
und absolute Verlässlichkeit.
Für die zukünftige Entwicklung der Realschule Obernburg hat er vieles
angekurbelt
und umgesetzt. Besonders zu erwähnen ist die Orchesterklasse und die
Namensgebung sowie seine baulichen Maßnahmen.
Frau Stenger wünschte dem Chef eine gute Gesundheit für die nächste Lebensphase,
mehr Zeit für die Familie und für Reisen und für alles was bisher zu kurz
gekommen ist.
Das Kollegium überreichte zum Abschied und als kleines Dankeschön einige
Präsente:
Einen Liegestuhl zum Ausruhen, einen jungen Apfelbaum, der noch gehegt und
gepflegt werden muss, eine Dose Tee für schöne Stunden, das Originalporträt
von Walter Laslo angefertigt, den "Main-Limes-Verdienst-Orden", sprich ein
Mosaik des Schullogos (vom Ehepaar Glaab erstellt) sowie einen Reiseführer
und einen Gutschein für ein gepflegtes Essen mit Gattin.
Frau Stenger übergab dann noch Frau Huther auf der Bühne einen Blumengruß
aus Sonnenblumen.
Lehrerchor unter der Leitung von Gerhard Laun:
"Manni" frei nach "Money"
von ABBA.
Manfred Huther, Abschiedsworte
Zunächst galt sein Dank allen Mitwirkenden und den
zahlreichen
Gästen für ihr Kommen.
Im Rückblick sind ihm vier Personen besonders wichtig:
Herr Krämer, dem er schon 1964 als Praktikant begegnete und mit
dem er später noch viele gemeinsame Jahre in Elsenfeld und später in Miltenberg
in bester Zusammenarbeit verbrachte.
Herr Gramlich: 2. Konrektor aus Miltenberger Zeiten
Herr Schneider, sein letzter Chef in Miltenberg
Herr Wilke: über 20 Jahre Zusammenarbeit in Elsenfeld und als
Konrektor in Obernburg
Sein Ziel war immer Fairness und partnerschaftlicher Umgang.
So verglich er seine Amtsführung mit einem Drachenflug.
-Wind prüfen (Konzept prüfen)
-Start wagen (Plan umsetzen)
-Leine geben (Vertrauen, Freiräume)
-Eventuell Korrekturen vornehmen
Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern, dem Hausmeisterehepaar
und den Sekretärinnen, denen er auch eine Blumenstrauß überreichte.
Sein Dank ging auch an den Landrat Roland Schwing mit seiner Verwaltung.
Herr Huther verwies darauf, dass die Prognose über abnehmende
Schülerzahlen an der MLR nicht zugetroffen haben und dass auch in
absehbarer Zeit Raummangel für Schüler und Lehrer bestehe.
Zum Schluss bedankte er sich bei seiner Familie, bei seiner Stellvertreterin
Frau Pelikan und wünschte ihr einen guten Start in Miltenberg; ebenso seiner
Nachfolgerin Frau Siegel in Obernburg.
Zum Schluss ging noch ein Dankeschön an alle Mitwirkenden für die Feier
mit "es war einfach Klasse". Anschließend lud er alle zu einem Imbiss in die
Turnhalle ein.